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Konjunkturprognosen und Wirtschaftswachstum
Sind Konjunkturprognosen überhaupt sinnvoll?
Konjunkturprognosen werden oft angezweifelt, weil sie nur selten eintreffen. Sie können und sollen aber keine exakten Vorhersagen liefern.
Konjunkturprognosen werden auf Basis von zahlreichen Annahmen gemacht. Trotzdem ist die Öffentlichkeit an einer konkreten Prognosezahl interessiert. Die Abweichungen zur Realität sind manchmal größer, manchmal kleiner (vgl. mittelfristige Wetterprognosen). Dies sagt jedoch nichts über die Qualität der Prognose aus.
Wozu braucht man überhaupt Konjunkturprognosen?
In erster Linie dienen sie als Planungsgrundlage. Viele politische Entscheidungen basieren auf Prognosen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Um einen Haushaltsplan aufzustellen, sind Regierungen auf realistische Schätzungen von künftigen Steuereinnahmen angewiesen. Diese hängen wiederum vom Wirtschaftswachstum und der Beschäftigungsentwicklung ab. Auch Unternehmen nutzen Konjunkturprognosen für ihre Produktionsplanungen und Investitionsentscheidungen.
Gäbe es keine Konjunkturprognosen, bliebe nur die Möglichkeit, die künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu erraten. Meistens sind solche naiven Vorhersagen aber deutlich schlechter als seriöse Konjunkturprognosen.
Lesebeispiel:
Im September 2024 prognostizierte die OeNB ein Wirtschaftswachstum von +1% für 2025
Nächste Aktualisierung: März 2027
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